Der erste Namensträger war Stophel Danne aus Langscheid, († 1675), sein Sohn Conrad Dietrich Danne (* 1671), hatte mit seiner Frau Maria sieben Kinder wo der zweite Sohn Israel Danne gen. Schmitt (1702 - 1774) Anna Catharina Höckling aus Volkringhausen heiratete und beide später in die Asbeck zogen. Von dort aus zog Ihr Sohn, Johann Theodor Danne gen. Schmitt (1738 - 1811) nach Dahlsen, heiratete die Erbin des Schmitt-Kottens Agnes Schmitt im Jahr 1760 (siehe Gewinnbrief), vier Kinder sind bekannt, vermutlich klein verstorben.

Kloster Oelinghausen b. Hüsten (Erbaut i. J. 1240)

Kloster Oelinghausen b. Hüsten (Erbaut i. J. 1240)

Von dort aus zog Ihr Sohn, Johann Theodor Danne gen. Schmitt (1738 - 1811) nach Dahlsen, heiratete die Erbin des Schmitt-Kottens Agnes Schmitt im Jahr 1760 (siehe Gewinnbrief), vier Kinder sind bekannt, vermutlich klein verstorben.

Gewinnbrief der Agnety Schmidt und Johan Dietrich Danne vom 08. April 1760

Am 02. November 1773 ging er eine zweite Ehe mit Maria Catharina Carhoff aus der Asbeck ein. Deren zweiter Sohn, Johann Theodor Danne gen. Schmitt (1777 - 1839) heiratete Maria Christine Schulte gen. Bahnschulte und er erlernte das Schneiderhandwerk, das sich über seinen Sohn Schneidermeister Johann Wilhelm Danne (1824 - 1900) und dessen Sohn Wilhelm Franz Danne (1863 - 1947, der Bauherr unseres Gasthofes) über seinen Sohn Schneidermeister Ludwig Danne (1904 - 1985) bis zu meinem Vater Schneidermeister Wilhelm Danne (1935 - 1989) fortsetzte.

Die Familie von Wilhelm Franz Danne, insbesondere sicher seine Ehefrau Maria, geborene Schmidt-Diers aus Gellinghausen hat schon in der Zeit vor dem Umzug nach Oelinghausen Kaffee in Dahlsen gekocht und nach Oelinghausen zu den Wallfahrern gebracht.

Rohbau Danne ca. 1916

Rohbau Danne ca. 1916

Der Gasthof Danne wurde am 15. November 1917 eröffnet, als Nebenerwerb sozusagen, als alkoholfreie Wirtschaft, mit Poststelle und kleinem Laden wo man „Klümkes“, Zigarren und Tee kaufen konnte. So waren die Schneidermeister auch Wirte.

Haupterwerb war und blieb bis in die 1950er Jahre die Schneiderei. Es wurde zu mehreren Schneidern gearbeitet. Das hat sich im Laufe der Zeit verändert, es wurde also genau umgekehrt. Nachdem im Jahr 1955 die Ehefrau von Ludwig Danne, Josefa Danne, geborene Neuhausaus Holtum ganz jung verstarb, heiratete er 1956 Helene Danne, geborene Hempelmann aus Herdringen, die 1938 ein Jahr in der Küche von Schloss Melschede und später zehn Jahre im Schloss Herdringen Köchin war.

Das hat der Küche natürlich gerade im Bezug auf Hochzeitsfeiern, die nebenan in der Klosterkirche getraut wurden, Auftrieb gegeben. In Jahr 1959 wurde pünktlich zum Kirchweihfest in der Oelinghauserheide am 1. Mai wurde der Saal fertig gestellt (vormals Heuboden).

Im Jahre 1980 wurde die Gastwirtschaft, Küche und die Toiletten komplett umgestaltet.

Im Jahre 1993 wurde die Gartenwirtschaft neu gestaltet, 1995 die Küche komplett saniert, 2001 neue Kühlhäuser gebaut, 2003 nochmals die Toiletten modernisiert. 2007 ein neuer Eingangsbereich vor dem Haus und in 2008 eine neue Kaffeeküche und natürlich jedes Jahr einige kleine und schöne Details um den Charakter des Hauses zu unterstreichen.

So, jetzt sind wir in der Gegenwart angekommen und hoffen, das vielleicht einer unserer Söhne Conrad, Lorenz und Johann Danne in unsere „Fußstapfen“ tritt.

Christian und Annette Danne